Im Jahr 2002 wurde uns bewusst, dass wir nicht allein waren.
Am 23. Mai, einem Tag der uns ob seiner schändlichen Barbarei auf ewig im Gedächtnis bleiben sollte, wurde die Erde aus heiterem Himmel angegriffen.
Tausende winzige Lichtpunkte erleuchteten den Himmel über Europa, Amerika, Asien, Afrika und Australien.
Und jedes dieser Lichter öffnete ein Tor zur Hölle, durch das die Rikti uns allen unmissverständlich den Krieg erklärten.
Der Angriff der Rikti war perfekt koordiniert und allem Anschein nach Monate oder gar Jahre im Voraus geplant worden. Zehntausende der außerirdischen Eindringlinge gingen auf unsere Welt hernieder, mit der festen Absicht uns vollständig auszulöschen.
Die Helden dieser Welt vereinten ihre Kräfte und boten dem Übel die Stirn. Die Erde und Ihre Helden brachten in diesem Kampf zahlreiche Opfer, doch erst, als Hero 1 und das Omega-Team ihr Leben hingegeben hatten, war die Rikti-Armee hinreichend geschwächt, und die Katastrophe konnte verhindert werden.
Die zurückgelassenen, von ihrer Heimatwelt abgeschnittenen Rikti-Zellen zogen sich in den Untergrund zurück und begannen einen Guerilla-Krieg um den Fortbestand ihrer Art. Währenddessen machte sich die Welt an den Wiederaufbau, und der Rikti-Krieg nahm seinen Platz in den Geschichtsbüchern ein.
Dann begannen die Zeichen erneut, aber wir erkannten sie nicht.
Rätselhafte seismische Aktivitäten auf dem Mond lösten auf der Erde Fluten katastrophalen Ausmaßes aus, die schließlich zum Bruch des Overbrook-Damms und der Überflutung ganzer Bezirke der Faultline-Zone von Paragon City führten. Satellitenübertragungen wurden durch “statische Ladungen” im Weltraum gestört. Der Kontakt zur Mondbasis wurde immer sporadischer und brach schließlich ganz ab.
Vanguard warnte uns, doch wir wollten nicht hören.
Die einst als Elite-Streitmacht des UN-Sicherheitsrats gehandelte Vanguard-Gruppe tat sich schwer damit, sich nach dem Krieg neu zu sammeln. Die wenigen Überlebenden schlossen sich nach dem Krieg zu einer Nottruppe zusammen. Ihre warnenden Worte gingen jedoch im Jubel über den beendeten Krieg als Bangemacherei und Paranoia unter.
Heute.
Düstere Gewitterwolken verdunkeln den Himmel über Paragon City. Und auch auf den Rogue Isles, in Europa und dem Rest der Welt tritt das gleiche Phänomen auf. Kleine Schiffe zerreißen die Wolkendecke des Gewitterhimmels ... und es sind so unglaublich viele.
Die Rikti sind wieder da.
Weltweite Rikti-Invasion
Ausgabe Nr. 10 beginnt mit einem Ereignis, das sich sowohl in Paragon City als auch auf den Rogue Isles abspielt: Die Rikti kehren in verheerenden Wellen auf die Erde zurück. Mit neuen, brutalen Waffen machen Sie sich daran, einen Brückenkopf auf der Erde zu etablieren, um ihre verlorenen Artgenossen zu retten und zu beenden, wozu sie ursprünglich gekommen waren: die Zerstörung der Erde!
Rikti-Kriegsgebiet (Stufen 35 – 50)
Die Absturzstelle des Mutterschiffs der Rikti hat sich in ein heiß umkämpftes Kriegsgebiet verwandelt. Pylonen unbekannter Herkunft sind um das Schiff herum entstanden und die Rikti-Präsenz erreicht bisher unbekannte Ausmaße.
Um die Rikti daran zu hindern, das Gebiet zu verlassen und ihr Schiff zu starten, hat die Regierung die Zone abgeriegelt. Nur ausgewählte Personen erhalten Zutritt. Die Regierungsbehörden haben die Zone Vanguard unterstellt und ihnen die exklusive Befugnis erteilt, Streitkräfte in aller Welt zu rekrutieren. Die Zone steht Helden und Schurken offen, die sich dazu berufen fühlen, der übergeordneten Bedrohung einer erneuten Rikti-Invasion in einem erbitterten, gemeinsamen Kampf die Stirn zu bieten.
Neue Bedrohungen
Rikti-Pylonen sind Warn- und Angriffs-Einrichtungen, die das abgestürzte Mutterschiff umgeben. Nur gut koordinierte Angriffe haben eine Wirkung gegen diese Pylonen, doch wenn einmal genug von ihnen zerstört sind, ist es möglich, bis zum Schiff selbst vorzustoßen. UXBs, “nicht explodierte Bomben”, Bomben, die sich automatisch entsichern, aufladen und, sofern sie nicht rechtzeitig entschärft werden, detonieren, stellen eine ständige Bedrohung dar. Rikti-Zerstörer bahnen sich ihren Weg durch die Zone und werfen dabei Truppen, UXBs und Sturmrüstungen ab.
Neue Erfindungen
Die Vanguard-Basis verfügt über einen besonderen Arbeitstisch, an dem spezielle Kostümteile hergestellt werden können, die auf Anleitungen aus dem Rikti-Kriegsgebiet basieren. Bei bedarf können Vanguard-Unterstützungsmaschinen mit speziellem Bergungsgut aus dem Kriegsgebiet hergestellt werden. Diese Roboter fungieren als schlagkräftige Pets.
Neue Missionen
Die ersten Missionen im Rikti-Kriegsgebiet sind für Charaktere der Stufen 35 und höher angelegt. Charaktere begegnen einem neuen Kontakt, Levantera, die sie mit der UN-Streitmacht Vanguard in Verbindung setzt. Außerdem lernen Spieler-Charaktere Borea kennen, die sie auf wiederholbare Missionen in der Zone entsendet. Von dort aus gelangen die Charaktere an Gaussian, den Schlangentrommler, und werden von Dark Watcher in die dunklen Geheimnisse Paragon Citys eingeweiht.
Kooperative Rikti -Taskforce
Die Kooperative Rikti-Taskforce steht Helden und Schurken gleichermaßen zur Verfügung. Sie ist für 6 bis 8 Spieler der Stufen 45 - 50 angelegt. Die Mission wird von Lady Grey, der Anführerin von Vanguard, in Auftrag gegeben. Kooperative Missionen, bei denen Helden und Schurken einem gemeinsamen gemeinsam Ziel entgegen streben, verleihen dem Spiel noch mehr Tiefe und der Geschichte eine neue Dimension.










